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Die Taufe: Frisches Wasser im finstern Tal

Ladybug on Liturgy

Freunde, wir leben in schwierige Zeiten. Das letztes mal, dass wir zusammen waren, war es 1. März. Der Frühling war endlich da. Als ich bei Memorial Lutheran alles aufgerüstet hat, kamen vielen vorbei an den Fahrrädern. Die Nachbarschaft war voller Lärm von Rasenmäher, Kinder, und Vögel. Ein Marienkäfer hat mir besucht im Narthex. Winter war vorbei und die Welt war voller Hoffnung.

Zwei Tage später kam der Tornado. Die Macht Gottes Schöpfung war klar zu sehen. Unsere Nachbarschaft war zerstört. Große Gebäude liegen jetzt in Schutt. Smith und Lentz, die Brauerei wo wir so oft getroffen haben, hat kein Biergarten mehr, kein Dach, keine Hinterwand.

Dann kam die Pest. Schon bei die ersten Tage nach dem Tornado war der erste in Tennessee mit Coronavirus erkrankt. Nur eine Woche später war alles geschlossen. Wir müssen da heim bleiben, dass den Krankenhäusern leer bleiben und dass die gefährdet gesichert werden. Karfreitag, Ostern, und alle Sonntage blieben wir zu Hause. Unsere Kirchen sitzen leer.

Zerstörung, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unbekannte, Einsamkeit, Langweile. In Februar dachten die Menschheit, dass wir mächtig waren. Wissenschaft, Wirtschaft, und die Macht von Kaiser wird uns erretten. Target und unser Girokonto waren „grünen Aue.” Kaiser und die Wirtschaftsführenden waren unsere Hirten.

Jetzt, aber, dass die Wölfe nah sind, sehen wir wie schwach unsere Hirten waren. Gegen die Kraft von Tornado und Pest, können sie Weniges tun. Geld, Schutzmasken, und „Social Distancing” haben keine Macht gegen Tod.

Aber, es gibt einer mit Macht, mit Kraft, mit Hoffnung. Es gibt einer der Macht gegen Tod hat.

„Der HERR ist mein Hirte […] Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.”

Jesus ist der gute Hirte. Wenn die Mietlinge und falsche Hirten fliehen, bleibt er dabei. „[I]m finstern Tal” tröstet Jesus uns mit seiner Barmherzigkeit und Liebe.

Jesus kennt uns. Wirklich. Alles was wir falsch gemacht haben; all unser Fehler. Gutes, dass wir leider unterlassen haben. Lüge, Götzendienst, Gier, Prahlsucht, Eitelkeit, Fresssucht, Klopapier horten. Er weiß alles.

Und, auch wenn er alles weiß, liebt er uns. Er nennt uns „seine Schafe.” Er will unser Hirte sein. Er sucht uns wenn wir verloren sind. Er vergibt uns wenn wir gegen ihn und unser Nachbarn gesündigt haben. Er lasst sein Leben auf das Kreuz für uns.

In diesen dunklen Zeiten steht Jesus vor uns als unser „Licht und Heil.” Und ob wir schon wanderten im Finstern Tal, fürchten wir kein Unglück; denn er ist bei uns. Er weidet uns auf einer grünen Aue und führet uns zum frischen Wasser, seine Taufe.

Durch die Taufe wissen wir, dass wir seine Schafe sind. Der Teufel und sein Tod, haben keine Macht über uns. In die Taufe sind wir eins mit Christus, eins mit dem Vater, eins mit dem Geist, und eins mit einander und die Gemeinschaft der Heiligen. In die Taufe sind wir sicher, dass Tod nicht das Ende ist. Der Tornado wird nicht gewinnen. Coronavirus kann unsere Gemeinschaft nicht trennen.

Jesus führt uns zum frischen Wasser. In das Wasser sind wir neugeboren und gesichert gegen die Werke des Teufels. Der Vater sagt „Du bist mein [liebes Kind], an dir habe ich Wohlgefallen.” Jesus lebt, und mit ihm auch wir!

Vertrau auf Jesus. Erinnere dich in diese Zeiten, der Hoffnung und Sicherheit deine Taufe.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.” Der Gute Hirte wird uns niemals verlassen. Gott bleibt immer noch auf dem Wasser.

„Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.”

„Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. […]ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.”

In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Lesungen: Psalm 23 und Johannes 10,11-16